Vor Ort

Sicher unterwegs in Santiago

Stellen Sie sich auf die Erschöpfung am Ende des Jakobswegs und nasses Steinpflaster ein, und treffen Sie die in Städten üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Achten Sie an belebten Orten auf Ihre Sachen und informieren Sie sich, wie Sie im Notfall Hilfe rufen können.

Zuletzt geprüft: 26. Oktober 2026

Sicherheit im Alltag

Behalten Sie Taschen und Wertsachen rund um die Kathedrale, auf Märkten und bei gut besuchten Veranstaltungen in Reichweite. Lassen Sie Ihre Sachen nicht unbeaufsichtigt, während Sie fotografieren oder sich nach dem Jakobsweg ausruhen.

Wählen Sie für einen Abendspaziergang eine Strecke, die Sie bequem schaffen, und behalten Sie den Rückweg zur Unterkunft im Blick. Wenn Sie erschöpft sind, schweres Gepäck tragen oder den Weg nicht sicher kennen, kürzen Sie den Spaziergang ab oder nehmen Sie ein lizenziertes Taxi.

Nach dem Jakobsweg

Wenn Sie zu Fuß ankommen, machen sich Blasen, Zerrungen und pure Müdigkeit oft erst in den Tagen nach der langen Wanderung bemerkbar. Gehen Sie den ersten Tag ruhig an, trinken Sie genug und nehmen Sie sich vor der Weiterreise Zeit, statt direkt weiterzuhetzen.

Apotheken, erkennbar am grünen Kreuz, beraten bei Blasen und kleineren Beschwerden; nachts und an Feiertagen hat immer eine Apotheke Notdienst. Ein kurzer Erholungsstopp in Santiago gehört zu einem guten Abschluss dazu.

Wetter und Notfälle

Galicien gehört zu den regenreichsten Regionen Spaniens, und Regen ist zu jeder Jahreszeit möglich. Packen Sie deshalb eine Regenjacke und Schuhe mit gutem Profil für das Steinpflaster ein, das bei Nässe rutschig wird. Das Wetter kann schnell umschlagen, besonders außerhalb des Sommers.

Im Notfall wählen Sie in Spanien die 112 ohne Ländervorwahl; Anrufe sind vom Festnetz und vom Mobiltelefon kostenlos. Sagen Sie, wo Sie sind und was passiert ist, und halten Sie die Adresse Ihrer Unterkunft und eine Kopie Ihrer Dokumente bereit.

Quellen

Geprüfte Quellen